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Markenzeichen: Pflasterstein

Heraus zum 1. Mai? Gäbe es nicht den Kreuzberger Maikrawall, müsste ihn das Stadtmarketing erfinden

  • Von Velten Schäfer
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Es ist so weit. Der Berliner 1. Mai, also der in Kreuzberg und umzu, steht vor der Tür. Die Aufrufe sind gebloggt, das »Mobi-Video« gestreamt, die Hauptdarsteller mit und ohne Uniform sind startklar – und die Krawallastrologie hat ihre Prognose getroffen. Tenor: Es wird schlimm. Wenn auch nicht so schlimm wie früher!

Woher diese Gewissheit? Viel war davon die Rede, es hänge davon ab, wie weit der Endpunkt der 18-Uhr-Demo von den Kreuzberger Vierteln um das Kottbusser Tor, den Lausitzer oder den Oranienplatz entfernt sei, wo Militanz Tradition hat und zeitgleich das »Myfest« mit Zigtausend Besuchern steigt. Nun soll die Demo am Schlesischen Tor enden, nicht weit davon entfernt. Und wenn der »Tagesspiegel« Recht hat und die »Autonomen« planen, sich an diesem Tag, vielleicht aus der Demo heraus, ein »Soziales Zentrum« anzueignen, wird es ganz sicher zur Konfrontation kommen. Wann wäre man zuletzt geneigt gewesen, eine Hausbesetzu...


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