Scherben bringen schönes Licht

Am Freitag begann das 52. Theatertreffen Berlin: Der Rost, das Risiko und Kunst in Zeiten des Vorgewitters

  • Von Hans-Dieter Schütt
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Der kulturpolitische Streit in Berlin hat nichts mit dem Theatertreffen zu tun – und alles. Denn die drei Wochen im Mai sind immer auch Diskussionstreff: Was ist, was bedeutet Theater?

Das Berührende an der Aufführung ist die Ehrlichkeit, mit der Stemann Unsicherheit gesteht: Wie geht man um mit einem so bedrängenden Stoff, bei dem jede Formung, jeder Gestaltungswille sofort den Verdacht technischer Kühle oder aber eines falschen Pathos wecken würde?« Schrieb »nd« nach der deutschen Uraufführung des Flüchtlings-Schmerztextes »Die Schutzbefohlenen« von Elfriede Jelinek, inszeniert von Nicolas Stemann am Hamburger Thalia Theater. Mit dieser Aufführung begann am Freitag das 52. Theatertreffen Berlin.

Zehn Inszenierungen. Thom Luz, Susanne Kenndy, Ivan Panteleev, Robert Borgmann, Yael Ronen, Christopher Rüping, Dusan David Parlicek - die Namen der Regisseure. Der jüngste Jahrgang: 1985. Zwei, 1968 bzw. 1970 geboren, kann man als Ältere bezeichnen: Karin Henkel und Stemann. Nur Frank Castorf, bald 65, kommt aus dem Urgesteinslager. Die Welt, die ungerührt an einem vorüberzieht, verjüngt sich also. Und sie hat imm...

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