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Staatsanwalt ermittelt nach Expo-Ausschreitungen

Bereits vor den Protesten kam es in Mailand zu Razzien

  • Von John Malamatinas
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nach schweren Ausschreitungen zur Eröffnung der Expo in Mailand hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen. Den vermeintlichen Anstiftern könnte laut Nachrichtenagentur Ansa wegen der Verwüstung des Stadtzentrums eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren drohen. Am Freitag waren zudem fünf Menschen festgenommen worden, denen Körperverletzung und Widerstand gegen Amtspersonen vorgeworfen wird. Weitere zehn Demonstranten wurden vorübergehend festgesetzt.

Rund um den 1. Mai in Mailand fanden zahlreiche Aktionen gegen die Eröffnung der Weltausstellung statt. Bei der Expo stellen sich 54 Nationen rund um das Thema Ernährung und nachhaltiges Wachstum vor. Mit einem Konzept aus fünf Aktionstagen mobilisiert das Bündnis NoExpo gegen eins der größten Prestigeprojekten Italiens. Die Gegner der Expo hatten viele Gründe auf die Straße zu gehen: Gegen die Stadtumstrukturierung, prekäre Arbeitsverhältnisse und eine vermeintlich »gute Zu...


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