Werbung

Jemen: Riad bietet Feuerpause an

Waffenruhe wird vom Verhalten der Huthi-Rebellen abhängig gemacht

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Riad. Sechs Wochen nach Beginn der Luftangriffe gegen die schiitischen Huthi-Rebellen in Jemen hat Saudi-Arabien eine fünftägige humanitäre Waffenruhe angeboten. Die Umsetzung der Offerte hänge aber davon ab, dass sich auch »die Huthis in vollem Umfang daran halten«, sagte der saudische Außenminister Adel al-Dschubair am Donnerstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem US-Amtskollegen John Kerry in Riad. Die Feuerpause soll Hilfslieferungen für die Bevölkerung ermöglichen. Kerry forderte die Huthis und ihre Unterstützer auf, sich der Initiative anzuschließen.

In Jemen kämpfen von Iran unterstützte Huthi-Rebellen gegen Anhänger des nach Riad geflohenen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi. Am Mittwoch rückten die Huthis auf das Hafenviertel von Aden vor und schossen mit Granaten auf Boote, die Flüchtlinge an Bord hatten. Dutzende Menschen seien gestorben, berichteten Augenzeugen. Der jemenitische UN-Botschafter wandte sich am selben Tag an den Sicherheitsrat in New York und forderte das Gremium auf, Bodentruppen zu entsenden.

Eine gefährliche Zuspitzung erfuhr der Konflikt auch im nördlichen Grenzgebiet zu Saudi-Arabien, dem Kernland der Huthis. Die Aufständischen beschossen die saudische Grenzstadt Nadschran mit Raketen und Granaten. Agenturen/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen