Das Unmögliche denken

Für einen Erfolg gegen den FC Barcelona muss sich Bayern Münchens Trainer Pep Guardiola wohl selbst untreu werden

  • Von Alexander Ludewig
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Im Halbfinale der Champions League muss Bayern München gegen Barca ein 0:3 aufholen. Der aber vielleicht wichtigste Grund für die schon an Resignation grenzende Zurückhaltung findet sich beim Klub selbst.

Es blieb eine vergebliche Suche in München. Auch am Montag, einen Tag vor dem Halbfinalrückspiel in der Champions League gegen den FC Barcelona, konnte niemand beim FC Bayern irgendetwas Überzeugendes für den Finaleinzug liefern. Klar, das liegt am Hinspielergebnis, diesem 0:3. Und es liegt am Gegner, diesem FC Barcelona, der sehr gut verteidigt und eine beängstigende Offensive zu bieten hat: Lionel Messi, Luis Suarez und Neymar haben in dieser Saison zusammen schon 112 Tore erzielt.

Der aber vielleicht wichtigste Grund für die schon an Resignation grenzende Zurückhaltung findet sich beim Klub selbst. Es ist Pep Guardiola. Nein, außer Ehrenpräsident Franz Beckenbauer ließ niemand vom Klub ein kritisches Wort über den spanischen Trainer fallen. Zu groß ist gerade vor diesem Spiel noch die Hoffnung auf dessen taktisches Geschick. Und der Blick auf die Verletztenliste allen voran mit Arjen Robben, Franck Ribery und David Alaba ze...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.