Mahnungen, auf Beton gemalt

In Bremen stehen etliche alte Bunker zum Verkauf, doch nun hat der Denkmalschutz reagiert

  • Von Alice Bachmann
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In Bremen gibt es noch besonders viele Bunker aus der NS-Zeit, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben bietet etliche zum Verkauf an. Doch einige sind durch Wandbilder zu Denkorten geworden.

Bremen. Steht in Bremen ein Bus an der Haltestelle Admiralstraße hinter dem ehemaligen Schlachthof, dann sehen die Fahrgäste etwas Schreckliches. Das hat nichts zu tun mit dem Schlachthof - der ist längst ein Veranstaltungszentrum -, sondern mit dem Bunker, der direkt neben der Haltestelle steht. Die zur Straßenseite gelegene Wand trägt seit 30 Jahren ein riesiges Bild mit gequälten KZ-Häftlingen - zur Erinnerung und als Mahnung.

Ein Angebot im Internet auf der Seite der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) hat nun kürzlich das Bremer Kulturressort auf den Plan gerufen. Die Bima ist unter anderem zuständig für Bunker und deren Verkauf. Sie gibt jährlich zwei bis drei Bremer Bunker frei. Von ihrer Internetseite lässt sich ein ganzer Katalog Bremer Bunker herunterladen, der Preis ist jeweils Verhandlungssache. Nun wird der Hochbunker an der Admiralstraße angepriesen.

Darauf wurde in der Hansestadt mit der Eröffnung ...


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