Alles für den Tourismus?

NS-Großbauten

Die NS-Großanlagen und deren touristische Vermarktung stehen im Mittelpunkt einer internationalen Fachtagung, die am Montag in Peenemünde begann. Rund 80 Historiker und Museumsfachleute aus Deutschland, Polen und Großbritannien werden bis Dienstag u.a. über den Charakter von NS-Großanlagen als Anziehungspunkte für Touristen diskutieren. Tagungsort ist das Museum Peenemünde auf dem Gelände der früheren NS-Heeresversuchsanstalt, in der Ende der 1930er Jahre unter strengster Geheimhaltung die Entwicklung der V2-Waffen begann. Das Museum hat seit Jahren rückläufige Besucherzahlen, im vergangenen Jahr kamen rund 150 000 Gäste, im Jahr 2000 waren es rund 345 000.

Die Museumsmacher wollen das Spannungsfeld zwischen dem »Sich-Attraktiv-M...


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