Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

UNTEN LINKS

Das gute alte Händeschütteln ist nicht totzukriegen, obgleich es genau genommen feucht, eklig und übergriffig im wahrsten Wortsinne ist. Wer wem wann und wie lange die Pfoten quetscht, ob sie geschüttelt, gerührt oder nur gedrückt werden, diskutieren Höflichkeitsapologeten seit Ewigkeiten. Sogar die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands, die mit Knigge nicht viel am Strohhut hatte, benutzte ineinander verschränkte Finger als Symbol. Nicht einmal dieser historische Irrweg der Extremitäten verhinderte, dass sich Politiker bis heute ausdauernd die Hände schütteln. Und dabei Viren und Bakterien ihre fröhliche Verbreitung ermöglichen. Dass es auch ohne altmodische Grapscherei geht, zeigt ein Trend aus USA. Er heißt »Fist Bump«, so viel wie »Anfausten«. Dabei werden nur die Fäuste leicht aneinander gehalten. Sieht lustig aus, wenn es Barack Obama macht. Bei Sultan Qabus ibn Said aus Oman oder Gerda Hasselfeldt von der CSU müsste man sich erst daran gewöhnen. ott

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung
  • Lastschrift

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln