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Kohlhaase zum Gespräch im Babylon

Als den wichtigsten Film des Regisseurs Konrad Wolf bezeichnet Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase »Ich war neunzehn« (1967). Das Kino Babylon zeigt jene erste Zusammenarbeit der beiden DEFA-Kreativen an diesem Mittwoch (18 Uhr) als Abschluss der Reihe »Wollt ihr den totalen Krieg?«. Im Anschluss ist ein Gespräch mit Kohlhaase geplant, dazu werden Pelmeni gereicht.

Ausgangspunkt des Films war Wolfs eigene Geschichte: Er war als Kind mit seinen Eltern nach Moskau emigriert. 1945 kehrte er als Soldat der Roten Armee nach Deutschland zurück. Er, der sich als Russe fühlte, wurde von seiner Umgebung - Deutschen wie Russen - immer wieder an seine Herkunft erinnert. Diese Zerrissenheit betont der Film, indem die negativ besetzte Figur des Überläufers mehrmals wiederkehrt.

In einer berühmten Szene werden Unmengen an Pelmeni serviert. nd

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