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Initiative: Tagebausee ist keine Schlammdeponie

Altdöbern. Mit einer Petition im Landtag will die Bürger-Initiative »Altdöberner See« (Oberspreewald-Lausitz) die geplante Einspülung großer Mengen von Ockerschlamm in den Tagebausee verhindern. Dazu wollen Vertreter der Initiative an diesem Dienstag mehrere tausend Unterschriften an den Petitionsausschuss das Landtages übergeben, teilte die Grünen-Fraktion am Samstag mit. Im April waren CDU und Grüne mit einem entsprechenden Antrag an der rot-roten Regierungsmehrheit im Landtag gescheitert. Aus den Fließgewässern und Grubenwasser-Reinigungsanlagen in Brandenburg werden jährlich rund 70 000 Tonnen Eisenhydroxid ausgebaggert, die aus stillgelegten Braunkohle-Tagebauen ausgespült werden. Die Kapazitäten zur Lagerung des Schlamms auf Deponien reichen, wie Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) mitteilte, nicht aus. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) prüft nun die Möglichkeit, 200 000 Kubikmeter Rostschlamm pro Jahr in den 70 Meter tiefen See einzuspülen. dpa/nd

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