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»Schlimmer hätte es nicht kommen können«

Die Brisanz nimmt zu: Mit Erzgebirge Aue steigt ein weiterer Ostklub in die Drittklassigkeit ab

  • Von Jörg Soldwisch
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Gekämpft bis zuletzt, trotzdem abgestiegen: Der FC Erzgebirge will in der 3. Liga sofort wieder angreifen. Dort trifft Aue auf viele ehemalige DDR-Oberligisten. Das bereitet dem NOFV-Präsidenten große Sorgen.

Aue. Am Tag nach dem bitteren Abstieg in die Drittklassigkeit herrschte bei Erzgebirge Aue eine bleierne Abschiedsstimmung. Trainer Tomislav Stipic und Präsident Helge Leonhardt versammelten die Mannschaft am Pfingstmontag zu einem letzten Gespräch in der Kabine. Danach räumten viele Spieler ihre Spinde und verließen mit Rollkoffern wohl für immer das Vereinsgelände.

»Für mich ist es der erste Abstieg, das ist ein Scheißgefühl. Ich habe wenig geschlafen«, sagte Routinier René Klingbeil einen Tag nach dem 2:2 (0:0) beim 1. FC Heidenheim, der den zweiten Abstieg der Veilchen aus der 2. Bundesliga nach 2008 besiegelt hatte. Auch ein Kopfballtor von Torhüter Martin Männel in der 89. Minute hatte am Ende nicht für die Rettung gereicht.

Der mächtige Klubboss Leonhardt wollte die Trauerstimmung aber so schnell wie möglich beenden. »Über Nacht konnten wir trauern, jetzt greifen wir wieder an«, sagte der Unternehmer am Montag. Ob Trai...


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