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Wowereit und Henkel sollen zum BER aussagen

Der ehemalige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Innensenator Frank Henkel (CDU) sollen in den beiden nächsten Sitzungen des Flughafen-Untersuchungsausschusses aussagen. Von ihnen würden Hinweise zum Verlauf der Krisenbewältigung ab Juni 2012 erwartet, teilten die Fraktionen von CDU und SPD am Freitag mit. Mit den Befragungen lasse sich die Aufarbeitung des »Flughafen-Desasters« weitgehend zum Abschluss bringen, hieß es. Ergebnisse sind laut CDU-Ausschuss-Sprecher Stefan Evers Anfang 2016 zu erwarten. Nach der Sommerpause würden noch Detailfragen zur Finanzierung und technische Einzelheiten geklärt. Wowereit war die längste Zeit seiner dreizehneinhalb Jahre Amtszeit bis Ende 2014 auch Vorsitzender des Aufsichtsrates der Flughafengesellschaft. Henkel sitzt seit Ende 2011 im Aufsichtsrat.Die Ankündigung der rot-schwarzen Regierungsfraktionen, den Untersuchungsausschuss zum Flughafen-Desaster bald zum Abschluss bringen zu wollen, wurde von den Grünen scharf kritisiert. Ein Abbruch sei nicht sachgerecht, sagte der Ausschuss-Sprecher der Grünen-Fraktion, Andreas Otto, der dpa am Samstag. »Es stehen noch wichtige Zeugen aus.« Er nannte etwa Ex-Technikchef Jochen Großmann, Brandenburgs ehemaligen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) sowie die Planer der Entrauchungsanlage. Dass SPD und CDU möglichst bald zum Abschluss kommen wollten, sei durchsichtig, kritisierte Otto. »Es ist der nachvollziehbare Wunsch der Koalition, die möglichst weit vor der Abgeordnetenhauswahl alles beerdigen will.« Die nächste Wahl steht im September 2016 an. dpa/nd

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