»Gut gemacht, Irland«

Eine klare Mehrheit votierte in dem erzkatholischen Land für gleichgeschlechtliche Ehe

  • Von Meike Stolp, London
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Iren haben für die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern gestimmt - eine Sensation in dem erzkatholischen Land. Nun wird eine Reform der Kirche gefordert.

»Gut gemacht, Irland«, twitterte Hillary Clinton aus den USA. Auch der britische Premierminister David Cameron gratulierte, dass Irland jetzt »deutlich macht, dass jeder gleich sei, egal ob hetero- oder homosexuell«. Und der britische TV-Moderator Graham Norton brachte es auf den Punkt: »Glückwunsch Irland! Die Reise, die das Land während meiner Lebenszeit gemacht hat, macht mich so stolz, und glücklich, ich bin überwältigt. Gruppenumarmung!!!«

Mit 62 zu 38 Prozent der Stimmen entschieden die Iren, dass in ihrem Land gleichgeschlechtlich veranlagte Menschen miteinander den Bund der Ehe eingehen können. Und das ist tatsächlich ein kleines Wunder in dem Land, das lange als eines der katholischsten galt, in dem Abtreibung bis 2013 illegal war und in dem sich 1987 noch eine überwältigende Mehrheit der Menschen gegen die Legalisierung von Scheidungen aussprach.

Nun fordern Stimmen innerhalb der katholischen Kirche Reformen. Rund 8...

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