Der neue Liebling der Ukraine

Auch im Finale der Europa League gegen den FC Sevilla setzt Dnjepr Dnjepropetrowsk weitgehend auf einheimische Fußballer

  • Von Frank Hellmann und Nina Jeglinski, Kiew
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Dominanz von Donezk im ukrainischen Fußball ist gebrochen. Aber auch das Erstarken von Kiew und Dnjepropetrowsk wird politisch genutzt.

Wozu eine alte Traineraussage doch alles missbraucht werden kann. Die zweitgrößte Tageszeitung der Ukraine, die »Segodnja«, ließ sich von einem früheren Zitat von Miron Markewitsch inspirieren, als der Coach von Dnjepr Dnjepropetrowsk einmal die Bildhauer der griechischen Antike für ihre durch Schönheit und Athletik bestechenden Statuen lobte. Das im Eigentum des Oligarchen Rinat Achmetow befindliche Blatt stellte daraufhin jedem Dnjepr-Spieler vor dem heutigen Europa-League-Finale gegen den FC Sevilla eine griechische Gottheit an die Seite.

Und darin klingt reichlich Spott mit: So wird Denis Boiko neben Bacchus abgebildet, der Gott des Weines, weil der tüchtige Tormann vor Jahren einmal betrunken Auto fuhr. Und den im Halbfinale gefeierten Torschützen Jewgenij Selesnow, der trotz Knieverletzung mit nach Warschau gereist ist, wird geraten, er solle »mythisch wie der geflügelte Pegasus« eingewechselt werden. Solche Seitenhiebe mach...

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