Rainer Balcerowiak 28.05.2015 / Wirtschaft und Umwelt

Pharmahilfe zur Selbsthilfe

Industriekonzerne finanzieren Patientengruppen mit - und nehmen Einfluss auf die Themen

Selbsthilfegruppen erleichtern vielen Kranken den Umgang mit ihren Leiden. Daran verdient die Medikamentenindustrie kräftig mit.

In Deutschland gibt es ein flächendeckendes Netz von Patientenselbsthilfegruppen. Ihre Zahl wird auf über 50 000 geschätzt. In der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Selbsthilfe sind 120 Dachverbände mit rund 1,2 Millionen Mitgliedern zusammengeschlossen. So gut diese Angebote für Menschen mit schweren Krankheiten sind, gibt es jedoch ein Problem: Zwar werden die Gruppen von den gesetzlichen Krankenkassen mit rund 45 Millionen Euro im Jahr gefördert, aber das reicht kaum, um Öffentlichkeitsarbeit, Beratungsangebote, Fachveranstaltungen und andere Aktivitäten zu finanzieren. In diese Bresche springt oft die Pharmaindustrie, allen voran der Verband forschender Arzneimittelhersteller.

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