Muttermilch soll Vierlinge aufpäppeln

Das Leben der Frühchen der 65-jährigen Berlinerin ist weiter in Gefahr

  • Von Andrea Barthélémy
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Drei winzige Jungen und ein Mädchen hat eine 65-jährige Berlinerin vor einer Woche geboren - gezeugt aus Samen- und Eizellspenden in der Ukraine. Die Sensation war groß, aber auch die Kritik.

Berlin. Es geht ihnen gut, aber über den Berg sind sie noch lange nicht: Neeta, Dries, Bence und Fjonn, geboren mit zarten 655 bis 960 Gramm und nur 30 bis 35 Zentimeter lang, kämpfen sich ins Leben. Die Berliner Vierlinge sind weltweit einzigartig, weil ihre Mutter, die Lehrerin Annegret R., sie mit 65 Jahren zur Welt brachte - rund 15 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin, berichteten die behandelnden Ärzte am Mittwoch.

»Die Kinder benötigen viel Aufmerksamkeit und eine intensive Behandlung«, sagt Prof. Christoph Bührer, Neonatologie-Chef der Berliner Charité, wo das Quartett versorgt wird. Eine Prognose ist schwierig, die Gefahr für bleibende Schäden oder Entwicklungsverzögerungen hoch. Eines bekommen sie aber jetzt schon: Muttermilch, tröpfchenweise und per Magensonde. Die Milch stamme zum Teil von der eigenen Mutter und zum Teil von Spenderinnen. »Erstaunlicherweise funktionierte das bei der Mutter ganz ohne Hormongabe. Je...

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