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Rote Punkte auf dem Balkan

Sympathiewelle und die Option der »nova levica«: Der Erfolg von SYRIZA dynamisiert eine sich neu formierende Linke in Südosteuropa. Teil 1

  • Von Boris Kanzleiter
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Der Wahlerfolg von SYRIZA bei den Parlamentswahlen in Griechenland im Januar 2015 sorgt für anhaltende Turbulenzen. Obwohl die neue Athener Linksregierung bei den Verhandlungen mit der Eurogruppe und den »Institutionen« bisher nur bescheidene Erfolge erzielte, ist es zunächst der Wahlsieg an sich, der eine wichtige Botschaft sendet: Die Linke kann eine Mehrheit der Bevölkerung mobilisieren.

Das Athener »Jetzt reicht es!« öffnet in diesem Frühjahr Raum für die Stärkung linker Akteure, vor allem in den Krisenländern Südeuropas. Der Fortgang der Konfrontation zwischen der griechischen Linksregierung mit ihrer im Grunde bescheidenen Forderung nach einer sozial gerechten Wachstumsstrategie und dem rigiden Beharren der Eurogruppe auf neoliberaler Austeritätspolitik wird weitreichende Auswirkungen auf die europäische Politik haben.

Kaum analysiert wird bisher, welche Folgen die Entwicklungen in Griechenland in seiner unmittelbaren N...


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