Dilek Kolats schöne neue Arbeitswelt

Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen sind für die Senatorin ein Beleg für den Erfolg ihrer Beschäftigungspolitik

  • Von Christian Baron
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Seit nunmehr drei Jahren gibt es das Programm »BerlinArbeit«. Senatorin Dilek Kolat (SPD) bezeichnete es am Mittwoch als großen Erfolg, ließ in ihrer Begründung jedoch manch kritischen Punkt unberücksichtigt.

»Groß ist die Wahrheit.« Ein gern zitiertes Bonmot des britischen Schriftstellers Aldous Huxley (1894-1963). Wie es sich für einen Meister der Dystopie gehört, kommt seine Pointe ausnehmend ideologiekritisch daher: »Größer aber ist das Verschweigen von Wahrheit.« Ob Berlins Arbeitssenatorin Dilek Kolat (SPD) den Spruch nun kennen mag oder nicht, dessen Botschaft hat sie definitiv verinnerlicht.

Auf einer Pressekonferenz kommentierte sie am Mittwoch die aktuellen Arbeitsmarktzahlen für Berlin und machte dafür den »großen Erfolg« ihres Beschäftigungsprogramms »BerlinArbeit« verantwortlich. Die Dramaturgie ihres Statements wirkt wie die mustergültige Bestätigung für Huxleys zitierte Äußerung aus dem Vorwort seines modernen Klassikers »Schöne neue Welt«.

Schon eingangs jubelte die Senatorin: »Wir haben in Berlin die wichtige Marke von 200 000 Arbeitslosen unterschritten.« Dank ihres Programms seien in den vergangenen Jahren jährl...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 470 Wörter (3496 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.