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  • 13. nd-Lesergeschichten-Wettbewerb

Frisch gewagt und in jedem Fall gewonnen

125 Leserinnen und Leser schickten uns ihre Geschichten

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Zehn aus 125 – Wer das Rennen um Platz und Sieg machte, darüber entschieden die Gäste der Abschlussveranstaltung mit ihrer Stimme.
Zehn aus 125 – Wer das Rennen um Platz und Sieg machte, darüber entschieden die Gäste der Abschlussveranstaltung mit ihrer Stimme.

»Im vorigen Jahr, beim 12., hat alles gut geklappt. Das macht Mut und lässt mich erneut zum Computer greifen«, schrieb uns Siegfried Birkner aus Berlin, einer von 125 Leserinnen und Lesern, die sich am 13. nd-Lesergeschichten-Wettbewerb unter dem Motto »Wenn alle Wege offen sind« beteiligten. Geschichten zum Lachen und zum Weinen, urkomische und emotional bewegende. Ingrid Gäde aus Möckern brachte es auf den Punkt. »Ich staune immer wieder, wie vielschichtig die Geschichten sind«, schrieb sie als Anhang zu ihrer eigenen. Genau so sahen wir das auch. Und nicht nur vielschichtig waren sie, sondern die meisten auch von besonderer Qualität. Oder, wie Geschäftsführer Olaf Koppe meinte: »Die 13 ist ’ne Glückszahl.«

Volkmar Witt und Martina Schnabel trugen die Lesergeschichten vor.
Volkmar Witt und Martina Schnabel trugen die Lesergeschichten vor.

Recht hat er, und so musste auch in diesem Jahr die Jury wieder lange sitzen, ehe sie aus den vielen tollen Geschichten jene zehn ausgewählt hatte, die am 20. Mai zur Abschlussveranstaltung im Münzenbergsaal des nd-Gebäudes von den vorlesenden Schauspielern Martina Schnabel und Volkmar Witt perfekt in Szene gesetzt wurden. Wie, das können Sie noch einmal auf dasND.de/lesergeschichten anhören. Oder Sie lesen die zehn auserwählten Geschichten auf den nachfolgenden Seiten dieser Beilage. Viel Spaß dabei!

Die Qual der Wahl hatten aber ganz offensichtlich nicht nur die Jurymitglieder, sondern auch viele derjenigen, die uns ihre Geschichte zuschickten. Manche konnten sich einfach nicht entscheiden und schickten gleich mehrere.

Immer wieder freuen wir uns, wenn wir bekannte Namen lesen, es gibt Schreiber, die fast von Anfang an dabei sind. Wie zum Beispiel Sigrid Armbruster aus Plauen, die diesmal eigentlich nicht mitmachen wollte, weil sie sich nicht für die eine oder andere Geschichte entscheiden konnte. »Aber ich wollte auch nicht kneifen, habe ich doch schon zehn Mal am Wettbewerb teilgenommen«, ließ sie uns wissen. Mit der Teilnahme an elf von 13 Wettbewerben dürfte sie nun weit vorn in der Liste der Stammschreiber zu finden sein. »Willkommen im Klub« möchten wir hingegen anderen, wie Werner Schieritz aus Cottbus, zurufen, der sich erstmals an einem Schreibwettbewerb beteiligte obwohl er diesen, wie er schrieb, von Anbeginn, also seit 2004, mit Spannung verfolgt. »Bei manchem Motto juckte es schon in den Fingern, vor dem Abschicken verließ mich dann aber immer der Mut, denn ich sehe mich nicht als talentierten ›Schreiberling‹«, meinte er. Dass es diesmal doch was wurde, ist seinen Enkeln zu verdanken, die ihn ermunterten: »Opa, schick die Geschichte ab, es ist der 13. Wettbewerb, und Du kannst nichts verlieren.« Genau so ist es! Denn man konnte nur gewinnen. Manche sogar einen Kurzurlaub: So wird Jochen Zimmermann aus Rostock nach Fulda reisen, Svenja Grütt aus Kromsdorf geht auf einen Segeltörn aufs Ijsselmeer, und Eva Hahm aus Berlin hätte nach Dresden fahren können, sie gab ihre Reise aber großzügig an die »Heldin« ihrer Geschichte weiter. Warum, können Sie auf Seite 8 lesen.

Der 13. nd-Lesergeschichten-Wettbewerb ist Geschichte. Der 14. kommt bestimmt. Wenn Sie zu denen gehören, die schon immer mitmachen wollten und es dann doch nicht taten, dann lesen Sie mal, was uns Rainer Böhme aus Sebnitz schrieb: »Endlich habe ich es mal geschafft, die Arbeit an einer Lesergeschichte vor dem täglichen Kleinkram zu platzieren, der uns hindert, die Welt zu retten oder wenigstens mal das Auto zu waschen.« Versuchen Sie einfach, es ihm nachzumachen!

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