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G7: Merkel will »beraten« - aber nicht über NSA-Affäre

Kanzlerin verteidigt Treffen der selbst ernannten Führungsnationen / Rückkehr Russlands in den Klub der Herrschenden »zurzeit nicht vorstellbar« / CDU-Vorsitzende sieht Demos der Gipfelkritiker als Bereicherung der Demokratie

Berlin. Die deutsche Kanzlerin hat abermals das Treffen der selbst ernannten Führungsnationen in Bayern verteidigt - es sei schließlich wichtig, sich zu Beratungen zu treffen, sagte Angela Merkel der Deutschen Presse-Agentur. Die Staats- und Regierungschefs der USA, von Kanada, Japan, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien müssten »in einer Welt voller Konflikte die Möglichkeit haben, auf einem solchen Gipfel miteinander zu beraten«. Und weiter: »Wir haben in der Geschichte Europas gesehen, wohin es geführt hat, wenn nicht gesprochen wurde«, so die CDU-Politikerin.

Zugleich erklärte Merkel, worüber sie nicht beraten wolle: die deutsch-amerikanische Geheimdienstaffäre. Dazu wäre am Rande des G7-Gipfels in Bayern Gelegenheit. Doch die Kanzlerin sieht in diesem Fall offenbar kein Gesprächsthema. Sie werde mit US-Präsident Barack Obama nicht über die Herausgabe von abertausenden Suchbegriffen sprechen, die der US-Geheimdi...


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