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Kamel und Weihrauch

Von Monika Salz

In Bania wird mit Hilfe von Waren wie Gewürzen, Weihrauch, Öl und Seide eine Zeltstadt in der indischen Wüste errichtet. Die Zelte werden mit den von Elefanten herangetragenen Rohstoffen bezahlt und auf dem Spielfeld errichtet. Dafür sind auf der Rückseite jedes Zeltplättchen die Waren abgebildet, die man benötigt, um das jeweilige Zelt zu erwerben. Jeder Spieler darf pro Runde so viele Zelte bauen und platzieren, wie er passende Karten auf der Hand hat. Dabei ist es sinnvoll, die Zelte in zusammenhängenden Zeltsiedlungen zu bauen, denn so kann man mittels seines Elefanten jede Runde neue Waren erwirtschaften - zumindest so lange, bis eine Siedlung aus sieben Zelten besteht und abgeschlossen ist. Kann kein Zelt mehr errichtet werden, endet das Spiel und derjenige mit den meisten Siegpunkten gewinnt.

Erfrischend schnörkellose und auf das Wesentliche reduzierte Regeln machen das Spiel leicht verständlich. So ist ein Einstieg in Bania schnell gefunden. Bania eignet sich sehr gut für Familien mit Kindern, aber auch Vielspieler finden durchaus Gefallen an dem schön ausgestatteten Taktikspiel. Obwohl der Spielmechanismus auch eine abstrakte Umsetzung der Spielidee zulässt, lassen die hübsch gestalteten Elefantenfiguren aus Kunststoff und der farbenfrohe Spielplan alle schnell in die Wüstenatmosphäre eintauchen.

Bania von Bryan Yu, Mattel Games, für zwei bis vier Spieler ab acht Jahren, ca. 35 Euro.

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