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Das Piketty-Moment

Rot-Rot-Grün ist eine Option. Doch die Debatte darüber muss vom politischen Kopf jetzt auch auf ihre ökonomischen Füße gestellt werden

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am Freitag meldete eine Nachrichtenagentur, Linksfraktionschef Gregor Gysi habe seiner Partei zu mehr Regierungswillen geraten. Zwar seien auch in der Opposition Veränderungen erreichbar, aber in einer Regierung könne »man noch schneller die Dinge so verändern, wie es von unsern Wählern erwartet wird«.

Der Meldung folgte ein eben so kurzes wie exemplarisches kleines Schwänzlein: der Hinweis darauf, dass die Regierungsfrage in der Linkspartei umstritten sei. Dieser wurden so auch gleich die Selbstblockaden im rot-rot-grünen Spektrum angelastet.

Das ist nicht einmal die halbe Wahrheit, wenn man wirklich an einer Antwort auf die Frage interessiert ist, ob und unter welchen Bedingungen linksreformerische Mehrheiten etwas erreichen könnten. Zumal, wenn eine solche Regierung mehr sein soll als die »Einwechslung der zweiten Mannschaft«, wie Georg Fülberth jetzt treffend jene Variante eines Regierungswechsels beschrieben hat, bei dem...


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