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Da hilft nur beten

Am Sonntag spielt die Elfenbeinküste zum ersten Mal bei einer Fußball-WM der Frauen

  • Von Frank Hellmann, Ottawa
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Warum alles daraufhin deutet, dass der afrikanische Außenseiter Elfenbeinküste am Sonntag zum WM-Auftakt gegen die deutsche Frauen-Nationalmannschaft eine hohe Niederlage kassieren wird.

Der Anfang dieser Trainingsstunde gerät eindrucksvoll. Mögen die Spielerinnen der Elfenbeinküste noch ohne jede Körperspannung in Badelatschen auf den Kunstrasenplatz an der Corkstown Road geschlurft sein, stehen jetzt alle stramm in ihren bunten Fußballschuhen. Auch die Betreuer und Trainer sind dabei, als sich um den Anstoßkreis dieses an den Ausläufern des Wesley Clover Parks direkt am Trans-Canada-Highway aus dem Boden gestampften Geländes eine akkurate Runde formiert. Alle fassen sich an den Händen und richten ihre Köpfe zu Boden. Um gemeinsam zu beten. Auch als die Bälle kurze Zeit später über die künstlichen Halme rollen, ist vieles anders als das, was beispielsweise bei der deutschen Frauen-Nationalmannschaft bei einer Trainingseinheit zu sehen ist.

Etwa die Interpretation des beliebten Kreisspielchens »Fünf-gegen-zwei«: Statt schnellem Direktspiel wird hier die Kugel zuerst noch angenommen. Und die Protagonisten in der Mi...


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