Gysi kündigt Abschied vom Vorsitz der Linksfraktion an

Riexinger: Gibt wichtigere Themen als Rot-Rot-Grün / Gysi: »Wir werden nicht einem Kriegseinsatz zustimmen« / Linkenchef fordert Recht auf politischen Streik / Neue Kommunalpolitische Leitlinien beschlossen

  • Von Aert van Riel und Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 9.5 Min.

Die ganze Welt schaut auf Elmau. Aber in Bielefeld will sich Gregor Gysi zu seiner Zukunft äußern. Da können die G7 nicht mithalten. Der Newsblog vom Parteitag - Tag 2

Update 15.30 Uhr: Sachsens Linken-Landeschef Rico Gebhardt hat den Verzicht Gregor Gysis auf eine erneute Kandidatur für das Amt des Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag als Zäsur für die Partei bezeichnet. Allein schon in der Außendarstellung müssten sich die Linken neu erfinden, weil Gysi »in jeder Hinsicht unersetzbar ist«, erklärte er am Sonntag. Inhaltlich müsse sich die Partei auf soziale Sicherheit und Gerechtigkeit konzentrieren und sich als Anti-Kriegspartei positionieren.a »Für diesen Identitätskern unserer Partei und ihrer Fraktionen steht Gregor Gysi seit einem Vierteljahrhundert mit beeindruckender Überzeugungskraft.«

Nach dem Verzicht von Linksfraktionschef Gregor Gysi auf eine neue Kandidatur im Herbst hat der Bundestagsabgeordnete Stefan Liebich für eine Doppelspitze aus Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch plädiert. Mit Blick auf Wagenknecht sagte Liebich: »Ich wäre sehr froh, wenn sie ihre Entscheidu...


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