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Niederlage für Argentinien

US-Urteil erhöht Druck im Streit mit Hedgefonds

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New York. Im Schuldenstreit mit zwei US-amerikanischen Hedgefonds hat Argentinien eine weitere Niederlage einstecken müssen. Der US-Richter Thomas Griesa urteilte, dass Buenos Aires neben den beiden Fonds auch noch rund 500 weitere Gläubiger mit Forderungen von insgesamt 5,2 Milliarden Dollar (4,6 Milliarden Euro) beim Schuldendienst vorrangig berücksichtigen müsse. Damit nimmt der Druck auf das südamerikanische Land noch einmal deutlich zu. Allein die Forderungen der beiden Fonds belaufen sich auf insgesamt 1,3 Milliarden Dollar.

Die Fonds hatten argentinische Schuldscheine nach der Staatspleite Ende 2001 billig aufgekauft und verlangen den Nennwert der Staatsanleihen, was Buenos Aires ablehnt. Anders als die Fonds hatten über 90 Prozent der Gläubiger Argentiniens 2005 und 2010 einem Schuldenschnitt zugestimmt und verzichteten auf bis zu 70 Prozent ihres Geldes. Den Verpflichtungen ihnen gegenüber will Argentinien nachkommen.

Dagegen weigert sich Buenos Aires bislang, die Fonds zu bezahlen. Argentinien wird deshalb seit August 2014 von Ratingagenturen als technisch zahlungsunfähiger Pleitefall eingestuft. Agenturen/nd

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