Besser leben ohne Merkel

Beim Parteitag der LINKEN spielte die künftige Bündnispolitik eine zentrale Rolle

  • Von Aert van Riel und Tom Strohschneider, Bielefeld
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

In einigen ostdeutschen Bundesländern könnte die LINKE bald neue Bündnisse mit SPD und Grünen bilden. Auch im Bund ruft sie die beiden Parteien zur Zusammenarbeit auf, stellt aber harte Bedingungen.

Noch bevor die großen politischen Reden auf dem Parteitag der LINKEN in Bielefeld gehalten werden, brandet Jubel auf. Soeben ist Claus Weselsky, Chef der Lokomotivführer-Gewerkschaft GDL, als Gast vorgestellt worden. Der Mann mit schwarzem Anzug und roter Krawatte erhebt sich von seinem Platz und verbeugt sich kurz vor den Delegierten. Dass Weselsky Mitglied der CDU ist, spielt in diesem Moment keine Rolle. Die Linkspartei will bei ihrem Treffen zeigen, dass sie an der Seite aller Lohnabhängigen steht, die für eine höhere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen streiken. Das gilt sowohl für Lokomotivführer als auch für Erzieher und Beschäftigte bei der Post. Später spricht auch der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann zu den Delegierten.

Vielen in der LINKEN reicht ein Bündnis mit den Gewerkschaften aber nicht aus, um Einfluss auf die Politik zu nehmen. In der Generalaussprache zum Leitantrag unter der Überschrift »Für Solidarität, Fr...

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