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Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) haben am Montag ein Finanzierungsabkommen für das Berliner Bauhaus-Archiv unterzeichnet. Bund und Land teilen sich danach die Kosten für die Sanierung und Erweiterung des denkmalgeschützten Museums und stellen dafür jeweils bis zu 28,1 Millionen Euro zur Verfügung.

»Die Berliner Bauhaus-Sammlung zählt zu den wichtigsten weltweit, und der Bau von Walter Gropius gehört zu den architektonischen Highlights unserer Stadt«, erklärte Müller. Die Vereinbarung von Bund und Land sei eine wichtige Etappe auf dem Weg zum 100-jährigen Bestehen des Bauhauses 2019, so Grütters. »Das Bauhaus ist bis heute die international einflussreichste Ideenschmiede der Architektur, der Kunst und des Designs.«

»Der laufende Architekturwettbewerb wird im Oktober dieses Jahres zum Abschluss kommen, zum 100-jährigen Gründungsjubiläum werden erste bauliche Veränderungen greifen«, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung. Der Neubau solle dann bis zum Jahr 2021 realisiert sein.

Das Berliner Bauhaus-Archiv besitzt die umfangreichste Sammlung zur Geschichte der Kunstschule. Das vom Gründer Walter Gropius entworfene und 1979 eröffnete Haus ist für die vielen Besucher längst zu klein. dpa

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