Frank Hellmann, Ottawa 13.06.2015 / Sport

Das merkwürdige Schattenspiel

Nach dem Züricher Beben hält sich die FIFA bei der Frauen-WM in Kanada merklich zurück

Bei der Fußball-WM der Frauen in Kanada bleibt die skandalumwitterte FIFA die meiste Zeit lieber im Hintergrund. Der Gastgeber will seine Bewerbung für die Männer-WM 2026 noch mal überdenken.

Rowelna Venter und Gina Escobar halten die einen für Schwestern. Andere vermuten hinter ihnen eher Brüder im Geiste. Denn die adretten Frauen tragen denselben dunklen Anzug mit FIFA-Emblem und bewegen sich mit dem gleichen geschäftigen Blick durch das Lansdowne Stadium von Ottawa. Und befleißigen sich eines bizarren Gehabes, das so gar nicht zum familiären Charakter einer Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen passen will. Die Südafrikanerin Venter wird schnell grantig, wenn nach dem Ende einer Pressekonferenz mit Silvia Neid die Bundestrainerin hinterher noch einige Aussagen ins ARD-Mikrofon sprechen soll.

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