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In Spanien wird es eng für Platzhirsche

Neue Konstellationen nach Regionalwahlen: Empörte wird in Madrid Bürgermeisterin

  • Von Ralf Streck, San Sebastián
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Sozialistin Susana Díaz wird in Andalusien mit Unterstützung der neoliberal-rechten Partei Ciudadanos erneut Präsidentin. In Madrid tritt die Empörte Manuela Carmena das Amt der Bürgermeisterin an.

Fast drei Monate nach den Wahlen erhält Andalusien, die bevölkerungsreichste spanische Region, eine neue Regierung. Mit Hilfe der neuen Partei Ciudadanos (Bürger) wird die sozialistische Regionalfürstin Susana Díaz erneut Präsidentin der großen südspanischen Region. Statt auf die Vereinte Linke (IU) stützen sich die Sozialisten (PSOE) nun auf die neoliberale Rechte, die versucht, sich als Partei der Mitte darzustellen.

Das ist nur konsequent von Díaz, denn sie ließ das Bündnis mit der IU platzen, als diese auf Umsetzung des Koalitionsvertrags pochte. Ihr Kalkül, künftig allein zu regieren, ging aber nicht auf. Die PSOE erzielte mit gut 35 Prozent ihr bisher schlechtestes Ergebnis. Aber auch die IU wurde abgestraft, dafür kam die linke Empörtenpartei Podemos (Wir können es) auf 15 Prozent.

Vom Votum gegen die Kürzungspolitik nahm Díaz keine Notiz. Sie warf Podemos nach Angabe von deren Spitzenkandidatin Teresa Rodríguez »mitte...


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