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Russland kritisiert US-Waffen in Osteuropa

Moskau. Russland hat US-Pläne für die Stationierung schwerer Waffen und Tausender Soldaten in Osteuropa als Verstoß gegen die NATO-Russland-Grundakte von 1997 scharf kritisiert. Das Abkommen verbiete eine dauerhafte Präsenz von Kriegstechnik in osteuropäischen Staaten, argumentierte das Außenministerium in Moskau am Montag. Der »New York Times« zufolge plant das Pentagon, Waffen in Estland, Lettland, Litauen, in Polen, Rumänien, Bulgarien und möglicherweise Ungarn zu lagern. Ziel sei, Russland vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise von einer möglichen Aggression in Europa abzuschrecken, schrieb das Blatt am Wochenende. Russland wies die Sorge um eine mögliche russische Aggression als »Mythos« zurück, der zu Propagandazwecken eingesetzt werde. dpa/nd

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