Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

WDR knickt vor Dortmunder Nazis ein

Radiosendung ohne Publikum / Schüsse auf Partei-Büro

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Aus Sicherheitsgründen sagte der Westdeutsche Rundfunk eine Live-Sendung über Dortmunder Nazis ab. Schuld sein sollen neben den als militant bekannten dortigen Rechten angeblich auch »Linksautonome«.

Dortmunds extrem aktive Nazi-Szene hat tatsächlich eine Nase gefunden, auf der sie bisher noch nicht herumgetanzt hatte. Es ist die Nase des Westdeutschen Rundfunks. Am Donnerstagabend, nach nd-Redaktionsschluss, sollte die im Radiosender WDR 5 übertragene Sendung »Stadtgespräch« ohne das bei diesem Format übliche Livepublikum stattfinden. Über das Thema »Dortmund wehrt sich gegen Neonazis: Was stoppt rechte Hetze?« sollte im zuhörerfreien Studio diskutiert werden.

Kurzfristig hatte der öffentlich-rechtliche Sender beschlossen, die Sendung ohne Publikum zu produzieren. Die Begründung wurde auf der Webseite von WDR5 präsentiert: »Leider haben sich in den vergangenen Tagen die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Rechtsextremen und Linksautonomen so zugespitzt, dass wir um die Sicherheit unserer Hörer besorgt sind.«

Die Absage fand nicht auf Anraten der Polizei statt, erläutert...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.