Es muss eine Chance für Aussteiger geben

Nigeria steht im Kampf mit Boko Haram - und diskutiert bereits über die Zeit danach

  • Von Anne Gonschorek, Kapstadt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nigerias Präsident Buhari will die Islamistenmiliz Boko Haram militärisch besiegen. Doch braucht das Land auch einen Plan für die Nachkriegszeit: Frühere Kämpfer müssen reintegriert werden können.

Boko Haram verfügt nach Schätzungen über 7000 bis 10 000 Kämpfer. Selbst wenn sie militärisch besiegt und gefangen genommen würden - Experten argumentieren, dass weder Nigeria noch seine Nachbarn Tausende ehemalige Kämpfer auf längere Dauer einkerkern könnten.

Schon deshalb nicht, weil man nicht alle Boko-Haram-Mitglieder über einen Kamm scheren kann. Viele sind selbst Opfer des Terrors. »Wenn die Organisation entführt Menschen entführt, betrifft das auch Jungen. Sie erwartet ein Dasein als Kindersoldaten. Man zwingt sie, am Aufstand teilzunehmen«, erklärte Hafsat Abiola-Costello, eine nigerianische Menschenrechtlerin und Beraterin der Regierung Nigerias im Bundesstaat Ogun. »Wir wissen, dass wir die entführten Mädchen retten müssen, da sind wir sehr deutlich. Aber wir müssen auch sehr deutlich klar machen, dass wir auch die Jungen retten müssen. Dass sie als Soldaten missbraucht werden, ist nicht ihre Schuld«, sagte sie kürzlich ...

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