Tsipras: Keine Angst vor dem offenen Meer

Griechischer Premier fordert in St. Petersburg die Befreiung der neuen multipolaren Welt »von den alten Sünden«

  • Von Ulrich Heyden, Moskau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras sprach auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg über den Trend zu einer multipolaren Welt.

Tsipras sprach gleich nach Wladimir Putin im Plenarsaal des Wirtschaftsforums in St. Petersburg. »Wir in Europa hatten lange Zeit Illusionen. Wir dachten lange, wir seien der Nabel der Welt«, erklärte der griechische Ministerpräsident, der erst Anfang April mit dem russischen Staatschef in Moskau gesprochen hatte. Das wirtschaftliche Zentrum der Welt habe sich verschoben, so der Politiker aus Athen. Es gebe die G8, die G20 und die Zusammenarbeit der BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika). Die von Russland initiierte »Eurasische Union« bezeichnete Tsipras als »neue Form der Integration und ein potenzielles Beispiel für die Erzeugung von Reichtum und Wohlstand«. Doch die Änderungen kämen »nicht von selbst«. Die neue multipolare Welt sei nur lebensfähig, »wenn sie sich von den Sünden der alten Welt befreit« und statt »harter Wirtschaftspolitik« für »soziale Gerechtigkeit« sorgt.

Während der Rede des Griechen la...

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