Jirka Grahl 01.07.2015 / Sport

Arme, arme ARD

Nach ihrer Niederlage im Bieter-Wettstreit um die Olympiafernsehrechte prüft die ARD, ob sie künftig nationale Sportevents überträgt.

Mit der Partnerschaftlichkeit der »Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland« ist es nicht so weit her, vor allem was die Fachsportverbände anbetrifft.

Oje oje, die ARD ist scheinbar sauer, zumindest aber ein schlechter Verlierer, wenn man hört, was ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag in die Blöcke diktierte. Das Zustandekommen des TV-Deals zwischen Internationalem Olympischem Komitee (IOC) und dem US-Fernsehriesen Discovery Communications, das Discovery die Übertragungsrechte an den Spielen 2018 bis 2024 für Europa sichert, nennt Ballkausky »ungewöhnlich kurzfristig«. Nur zwei Wochen nach Abgabe der Angebote habe das IOC den Deal mit Discovery bereits verkündet und jahrzehntelange Partner wie ARD und ZDF darüber nicht etwa vorab informiert. Balkausky findet, das IOC müsse sich fragen, ob es nicht partnerschaftlicher gegangen wäre.

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