Alles Gute, ihr ewig Ewiggestrigen!

  • Von Roberto J. De Lapuente
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die erzkatholisch geprägten Iren sprachen sich neulich in einem Referendum für die Ehe von Schwulen und Lesben aus. Auch der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hält die Homo-Ehe mittlerweile für legal. Nur die Union in diesem Lande läuft mal wieder dem Weltgeist hinterher.

Die Christlich Demokratische Union Deutschlands hat dieser Tage Geburtstag. Sie macht das siebte Jahrzehnt voll. Und alt sieht sie tatsächlich aus. Wie eine Greisin, die in einer Welt lebt, die ihr völlig abhanden gekommen ist; die für sie fremd wurde, weil sie nicht mehr die Welt ist, die sie mal war. Die Union ist eine gestrige Veranstaltung. Das wäre nicht so schlimm, wenn sie nur gestern regiert hätte. Das Problem ist, dass sie es heute tut. Und wahrscheinlich auch morgen. Wenn Post-Demokratie in Deutschland überhaupt etwas bedeutet, dann der Umstand, dass man dieser Merkel nicht ledig wird.

Manchmal schlägt der Weltgeist Volten. Dann geschieht etwas und man glaubt, jetzt sei der Knoten geplatzt. So ist es aktuell mit der Frage nach der Ehe für Homosexuelle. Selbst in jenen spießigen und konservativen Teilen der westlichen Welt, in denen man traditionell ein gravierendes Problem mit gleichgeschlechtlicher Liebe hat, bewegt sic...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 661 Wörter (4039 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.