Tom Mustroph 03.07.2015 / Sport

Dopingrätsel vor der Tour de France

Alte und neue Substanzen sorgen vor dem Start der Frankreichrundfahrt für Beunruhigung

Auch bei der diesjährigen Tour de France, die am Sonnabend beginnt, werden wieder dopende Radprofis im Peloton mitfahren. So viel scheint sicher. Fraglich nur, ob sie erwischt werden und wie viele es sind.

Utrecht. Die Tour de France rückt näher und damit auch die Diskussion um die unterstützenden Mittel bei Ausdauerleistungen. Pünktlich zum Tourstart wurde der Italiener Davide Appollonio mit Epo erwischt. Der Sprinter vom Zweitliga-Rennstall Androni Giocattoli hatte kurz zuvor den Giro d’Italia beendet. Er gehörte 2011 bei der Italienrundfahrt noch zum Team Sky. Dass er jetzt mit einer positiven A-Probe überführt wurde - das Ergebnis der B-Probe steht noch aus -, lässt zwei Schlussfolgerungen zu. Entweder nahm es der »Null Toleranz«-Rennstall von der Insel in der Vergangenheit nicht so genau mit dem Kampf gegen das Doping oder der Italiener entdeckte verbunden mit seinem Arbeitgeberwechsel erst spät die Lust am Doping - ausgerechnet in Zeiten, in denen das Peloton angeblich immer sauberer wurde. Echte Rätsel kurz vor dem Tourstart.

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