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Start für Ausstellung über Heimkinder im Südwesten

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Stuttgart. Zwangsarbeit, Demütigung, Schläge - für viele Heimkinder in der Bundesrepublik gehörten in den 1950er und 1960er Jahren seelischer und körperlicher Missbrauch zum Alltag. Eine Wanderausstellung des Landesarchivs Baden-Württemberg klärt nun über die damaligen Geschehnisse auf. Die Schau ist bundesweit einmalig, wie das Sozialministerium am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Tausende der 700 000 bis 800 000 Kinder und Jugendlichen in westdeutschen Heimen von Kommunen, Kirchen oder Landeswohlfahrtsverbänden hatten unter seelischer und körperlicher Gewalt gelitten. Im Südwesten waren über 600 Einrichtungen betroffen. Das Landesarchiv setzt sich seit 2012 mit der Heimerziehung auseinander. Dabei wird laut Ministerium auch Betroffenen bei der Recherche geholfen. dpa/nd

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