Russland und China setzen Gipfelzeichen

In Ufa sollen der eurasische Traum und größere Unabhängigkeit Wirklichkeit werden

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In Ufa, Hauptstadt der russischen Teilrepublik Baschkirien, wird dieser Tage womöglich Weltgeschichte geschrieben.

Gut ein Dutzend Staats- und Regierungschefs kann Russlands Präsident Wladimir Putin von Mittwoch bis Freitag zu einem Doppelgipfel in der baschkirischen Millionenstadt Ufa begrüßen. 1300 Kilometer südöstlich von Moskau geht es um die Bündnisse der BRICS-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika sowie ab Donnerstag der Shanghaier Kooperation auch mit den mittelasiatischen Republiken Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan.

Die Gipfel zählen für Russland, das derzeit in beiden Organisationen den Vorsitz hat, zu den absoluten außenpolitischen Prioritäten. Kritische Experten im In- und Ausland glauben sogar, in Ufa entscheide sich, ob ein Traum Realität wird: Der Traum von einem gemeinsam dominierten Eurasien. Moskau wie Peking, die in beiden Kartellen den größten Einfluss ausüben, träumen ihn seit langem. Doch nie schienen die Rahmenbedingungen dazu so günstig wie jetzt.

Nach Russlands Rauswurf aus der...

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