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NSU-Zeuge zu Falschaussage genötigt

Berlin. Der Verfassungschutz hatte bereits seit 2003 und somit früher als bisher bekannt Kenntnis vom NSU. Das berichtete die Wochenzeitung »Der Freitag«. Wie es in dem Bericht heißt, hätten Beamte des Landes- und Bundesverfassungsschutzes den Zeugen Torsten O. zu einer Falschaussage vor dem Stuttgarter Untersuchungsausschuss gedrängt. O. hatte in der Vernehmung bestritten, er habe dem baden-württembergischen Verfassungsschützer Günter S. im August 2003 eine Hinweise auf die Existenz des NSU mitgeteilt. nd

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