Sachsen verzichtet auf Willkommenskultur

Innenminister Markus Ulbig nimmt Forderungen der AfD auf und verspricht schnellere Abschiebungen

  • Von Johannes Richter
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Während Sachsen-Anhalt im Umgang mit Flüchtlingen auf bessere Betreuung und »Willkommenskultur« setzt, nimmt Sachsen Forderungen der Rechten auf und verspricht schnellere Abschiebungen.

Vor dem Hintergrund der rassistischen Proteste in Sachsen und der wachsenden Zahl von Flüchtlingen im Freistaat diskutierte der Landtag am Mittwoch das Thema Asyl und Rassismus. Dabei wurde auch ein vom sächsischen Innenminister Markus Ulbig (CDU) vorgestelltes »Konzept zur Erstaufnahme« heftig kritisiert.

Die Maßnahmen des Innenministeriums konzentrieren sich auf den Aufbau zentraler Erstaufnahmeeinrichtungen. In diesen sollen künftig bis zu 2380 dauerhafte Plätze entstehen. Dafür sollen bis Ende 2016 neben der im Moment völlig überfüllten Einrichtung in Chemnitz, mit Außenstelle in Schneeberg, auch in Leipzig und Dresden Erstaufnahmeeinrichtungen entstehen. Aufgrund der Auslastung in Chemnitz sind in Böhlen, Görlitz und Freital kurzfristig Unterkünfte für die Erstaufnahme eingerichtet worden. In Freital sind die seit Monaten andauernden Aufmärsche von Rechten eskaliert. Unter anderem kam es zum Angriff mit einem Baseballschläger...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 579 Wörter (4102 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.