Andreas Fritsche 10.07.2015 / Kommentare

Die Kaiserin im Land der Zaren

Andreas Fritsche über den Wechsel einer Politikerin nach Moskau

Kerstin Kaiser (l.) und Dagmar Enkelmann am Donnerstag in Kaisers Wahlkreisbüro in Strausberg

2016 gibt Brandenburgs Ex-Linksfraktionschefin Kerstin Kaiser ihr Landtagsmandat ab und übernimmt die Leitung des Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Moskau. Das ist eine in jeder Beziehung gute Entscheidung.

Wenn Genossen von Kaiser sprechen, sagen sie zuweilen: die »Kaiserin«. Das ist nur eine scherzhafte Abwandlung ihres Namens, keineswegs eine Anspielung auf etwaige absolutistische Herrschaftspraktiken. Da hieß es im Gegenteil früher manchmal, sie habe als Fraktionschefin die Führungsrolle nicht energisch genug übe...

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