Hendrik Lasch, Dresden 13.07.2015 / Inland

Die Geladenen

Pegida, AfD & Co. sind auch ein Ventil für die »zornigen alten Männer« im Osten

Sie sind verärgert über Politik und Medien, erbost über die Russlandpolitik und über Zuwanderung: zornige alte Männer im Osten. In Sachsen sucht man ins Gespräch zu kommen - was nicht leicht ist.

Zuerst will er einen Glückwunsch an Frauke Petry loswerden, die zur Bundeschefin der AfD gewählt wurde: »Das ist gut so«, sagt Heinz Gollan-Müller. Dann lässt der Maschinenbauingenieur aus Dresden Dampf ab. Es geht um die Zuwanderung aus Kosovo. Gollan-Müller, dessen 1992 gegründetes Unternehmen für Umwelttechnik viel in Osteuropa tätig ist, glaubt sich auszukennen. Deutschland lasse zu viele Kosovaren ins Land und verschwende dann Geld für die, wie er sagt, »Aufbewahrung chancenloser Flüchtlinge«. Das sei Teil einer »unsäglichen Einwanderungspolitik«. Lieber solle man für mehr Jobs in Kosovo sorgen. Er habe dazu das »Konzept« für ein »Kompetenzzentrum für Re-Integration« entworfen und der zuständigen sächsischen Ministerin geschickt, sagt Gollan-Müller. Er bekam, fügt er bitter an, »nicht mal eine Eingangsbestätigung«.

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