Regulierter Rohstoffrausch auf Hoher See

Auf der Vollversammlung der UN-Meeresbodenbehörde könnten erste Tiefsee-Bergbaulizenzen vergeben werden

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Suche nach Rohstoffen in der Tiefsee boomt. Noch vor dem ersten Spatenstich in der Tiefsee will die Weltgemeinschaft Regeln für den Abbau von Industrierohstoffen auf Hoher See festschreiben.

Die Suche nach Rohstoffen in der Tiefsee boomt. 26 Kontrakte hat die Internationale Meeresbodenbehörde (ISA) bisher an Unternehmen und Länder vergeben - 18 davon in den vergangenen vier Jahren. Während der diesjährigen ISA-Vollversammlung in Kingston (Jamaika), die am Montag begann und bis Freitag kommender Woche geht, sollen erstmals Regeln für den Abbau wertvoller Mineralien für Hochtechnologieprodukte festgezurrt werden.

Drei Viertel der Erde sind mit Wasser bedeckt. Schon das zeige die mögliche Bedeutung der Meere für den Bergbau, sagt Michael Wiedicke-Hombach, Experte für maritime Rohstoffe bei der in Deutschland federführenden Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). »Die Weichen werden jetzt gestellt.«

Im kommenden Jahr laufen die ersten sechs Forschungslizenzen aus: von Südkorea, China, Indien, Frankreich, Russland sowie einem osteuropäischen Konsortium. Diese könnten auf der ISA-Tagung in Abbaulizenze...

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