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Bremens Regierungschef pocht auf Solidarität

Bremen. Das hoch verschuldete Bundesland Bremen wird nach Worten seines neuen Regierungschefs Carsten Sieling (SPD) auch nach 2020 auf finanzielle Unterstützung von Bund und Ländern angewiesen sein. Bremen und das Saarland bräuchten zusätzliche Hilfen für die Zinszahlung, sagte Sieling am Mittwoch in seiner ersten Regierungserklärung im Landtag des mit 20 Milliarden Euro verschuldeten Stadtstaates. Bremen müsse im Gegenzug seine Hausaufgaben machen und werde auch den Sanierungskurs einhalten. »Das wird kein Spaziergang.« Der SPD-Politiker forderte eine Aufstockung der Stabilisierungshilfe von Bund und Ländern für Bremen, die derzeit jährlich bei 300 Millionen Euro liegt. dpa/nd

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