Werbung

Ärger wegen staatlich geförderter katholischer Schrift gegen Homo-Ehe

München. Der staatlich geförderte Familienbund der Katholiken ist nach der Publikation einer konservativen Kampfschrift gegen die Homo-Ehe in Bayern mit scharfer Kritik im Landtag konfrontiert. Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger (CSU) kündigte am Mittwoch im Landesparlament an, sein Ministerium werde »das Gespräch mit dem Herausgeber« suchen. Der Familienbund hatte im Bistum Augsburg in seiner Zeitschrift »familienbunt« unter der Überschrift »Diktatur der Verwirrung« einen Aufsatz des französischen Theologen Bertrand Vergely mit »zehn Thesen gegen die Homo-Ehe« veröffentlicht. So warnt Vergely, gleichgeschlechtliche Ehen würden die traditionelle Familie zerstören und weitreichende Folgen nach sich ziehen: Das Inzestverbot werde »ausgehöhlt und aufgehoben«. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Als unabhängige linke Journalist*innen stellen wir unsere Artikel jeden Tag mehr als 25.000 digitalen Leser*innen bereit. Die meisten Artikel können Sie frei aufrufen, wir verzichten teilweise auf eine Bezahlschranke. Bereits jetzt zahlen 2.600 Digitalabonnent*innen und hunderte Online-Leser*innen.

Das ist gut, aber da geht noch mehr!

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen und noch besser zu werden! Jetzt mit wenigen Klicks beitragen!  

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!