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Spenden für den Knochenbohrer

Crowdfunding soll Dresdner Medizinstudenten praxistauglicher werden lassen

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Wann setzt ein Medizinstudent eigentlich seine erste Spritze? Wann nimmt er erstmals Blut oder führt einen Ultraschall durch? »Sehr spät«, sagt Robert Bozsak - zumindest in Deutschland. »Das Studium ist sehr wissenschaftlich«, sagt der junge Mann, der im achten Semester an der Medizinischen Fakultät der TU Dresden studiert. Gerade ist er von einem Auslandssemester in Frankreich zurückgekehrt. Dort würde er nach vier Jahren Studienzeit bereits zeitweise als Assistenzarzt in einem Krankenhaus arbeiten und müsste zahlreiche praktischen Handgriffe beherrschen. In Deutschland aber heißt es fünf Jahre lang: pauken, pauken, pauken. Erst dann folgt ein praktisches Jahr. Viele Studentenköpfe steckten voll mit theoretischen Details über die Anatomie und die Krankheiten des Menschen, sagt Bozsak: »In der Praxis dagegen ist man ziemlich hilflos.«

In Dresden hat man das Defizit vor einigen Jahren erkannt und ein »Trainingszentrum für Basisfert...


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