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Antirassismus hinter Glas

In Freital tauchten über Nacht neue Plakate auf Werbeflächen auf

  • Von Fabian Köhler
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Der Hass auf Flüchtlinge trifft nun auch jene, die ihnen eine Unterkunft bauen: In Dresden wurden Helfer des DRK gezielt angegriffen. Im nahe gelegenen Freital versuchte Kunst, Flüchtlingsunterstützer zu ermutigen.

Eigentlich ist das sächsische Freital derzeit bekannt für seine rassistischen Parolen »besorgter Bürger«. Doch in der Nacht zum vergangenen Freitag waren an der Hauptstraße der Stadt plötzlich überall großformatige Antirassismus-Plakate zu sehen. Fabian Köhler hat mit einem Aktivisten der Gruppe »Dies Irae« gesprochen: über Rassismus, die Allgegenwärtigkeit von McDonald’s und den Nutzen von Achtkantschlüsseln.

Sie haben Freitaler Bushaltestellen mit antirassistischen Plakaten verschönert. Zuerst eine Frage der zuständigen Werbefirma: Wie haben Sie es geschafft, die Glaskästen zu öffnen?

Das ist extrem einfach zu beantworten. Dafür gibt es einen Universalschlüssel, den haben viele bei ihrem Fahrradwerkzeug. Ein Achtkantschlüssel mit 8 Millimetern.

Den und 21 Plakatrollen haben Sie ins Auto gepackt und sind hin, oder stammen Sie aus Freital?

Nein. Ich habe davon auch über die Medienberichterstattung erfahren. Diese re...


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