Anne Gonschorek, Kapstadt 28.07.2015 / Ausland

Obama diskutiert Plan B für Südsudan

Im jüngsten Land Afrikas soll ein Waffenstillstand her / US-Präsident zu Gesprächen in Äthiopien eingetroffen

Barack Obama besucht auf der zweiten Etappe seiner Afrikareise Äthiopien. Hier will er neben der lokalen Menschenrechtslage mit den afrikanischen Regierungschefs über Sanktionen für Südsudan sprechen.

Im Vergleich zu dem euphorischen Willkommen in Kenia begleitete Barack Obamas Ankunft in Äthiopien eine eher düstere Stimmung. Im Kampf gegen islamistische Milizen ist der Binnenstaat im Osten Afrikas ein enger Verbündeter der USA. Tausende äthiopische Truppen sind in Somalia stationiert, dessen Hauptstadt Mogadischu erst am Sonntag einen heftigen Bombenanschlag erlitt. Trotz dieser engen Beziehung erwähnte Obama während der ersten Gespräche mit Premierminister Hailemariam Desalegn Äthiopiens besorgniserregende Menschenrechtssituation.

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