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Wunder der Statistik im Sozialwohnungsbau

Bund macht im Sozialwohnungsbestand Brandenburgs ein Plus aus - das Land belegt seinerseits einen Rückgang

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Nach einer vom Bund vorgelegten Statistik hat sich die Zahl der Sozialwohnungen in Brandenburg verdoppelt. Das Land ist irritiert - es rechnet mit völlig anderen Zahlen und rückläufigem Bestand.

Dem zu Wochenbeginn vom Bundesbauministerium veröffentlichten Papier ist zu entnehmen, dass sich in den vergangenen Jahren der Bestand an Sozialwohnungen allein zwischen 2012 und 2013 auf rund 66 000 erhöht habe, was einen Zuwachs um beinahe 70 Prozent bedeuten würde.

Mit den statistischen Angaben, mit denen des Bauministerium Brandenburgs arbeitet, haben diese Angaben offenbar rein gar nichts zu tun. Das Land geht nämlich davon aus, dass die Zahl der Sozialwohnungen in diesem Zeitraum um rund 10 000 Wohnungen zurückgegangen ist - auf 62 500. Noch vor zehn Jahren sah das anders aus: Damals hatte das Land rund 50 000 Wohnungen, für deren Bezug ein Wohnberechtigungsschein die »Zugangsvoraussetzung« darstellte. Weitere rund 70 000 Wohnungen waren mitpreisgebunden. Darüber hinaus existierten für weitere etwa 4...


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