René Heilig 04.08.2015 / Inland

Nicht nur Cockpitleitern und Kleinkram

Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien und in die Golfregion laufen weiter - trotz Krieg und Menschenrechtsverletzungen

Auf Fotos ist zu sehen, wie in Frankreich produzierte Leclerc-Panzer derzeit in Jemen vorrücken. Bald könnte auch Deutschland wieder mitverdienen - egal, was Wirtschaftsminister Gabriel versprach.

Saudi-Arabien und seine Verbündeten führen Krieg in Jemen. Seit über vier Monaten. Hauptsächlich aus der Luft. Seit Beginn der Bombardements sind dort nach UN-Angaben 4000 Menschen getötet und fast 20 000 verletzt worden. Jeder zweite Tote war Zivilist. Nun bringt die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition offenbar auch Stiefel auf jemenitischen Boden. 3000 Soldaten mit allerlei Material sind in der Hafenstadt Aden angelandet, behaupten Aufklärungsexperten. Es gibt Fotos von Transportfahrzeugen, von Schützenpanzern und anderem Gerät. Zu sehen sind Kampfpanzer vom Typ Leclerc, die offenkundig zu Truppen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gehören.

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